Der Schnitt, Modell 124 aus der Burda 01/2016, ist recht weit geschnitten und trägt sich sehr gemütlich.
Diesmal habe ich einen stretchigen Jeansstoff aus dem Vorrat verwendet und dazu einen Rest Plüsch, der für ein Jeans-Patchworkdecke verwendet wurde. Für die Ärmel fand sich noch schwarzer Plüsch aus der Uralt-Kiste, so dass es für ein komplett plüschiges Futter reichte.
Geändert habe ich an dem Schnitt nichts weiter, Schultern und Ärmel habe ich wie schon bei dem ersten Modell schmaler gemacht.
Fast zu schmal, unten am Ärmel passt die Naht, mit der ich das unverzichtbare Strickbündchen eingefügt habe, nur gerade so und nach radikalem Zurückschneiden der Nahtzugaben in den Außenärmel.
Aber das Strickbündchen ist sooo kuschelig und sogar farblich passend geringelt, darauf wollte ich nicht verzichten. Ich habe es wieder aus Wollresten gestrickt, wie schon bei dieser Winterjacke.
Zur besseren Sichtbarkeit habe ich reflektierende Paspeln eingefügt. Und damit die Jacke nicht so ganz und gar düster daher kommt, habe ich alle Nähte mit dickerem Garn in hellgrau abgesteppt.
Die Taschen habe ich vom Kelly Anorak von Closet Case Pattern übernommen (nochmal Danke, Tankja!), allerdings als einfache aufgesetzte Tasche ohne "Blasebalg", dafür mit wollig warmem Innenfutter.
Und damit nicht alles so dunkel, grau und langweilig schlicht daherkommt, habe ich mich an Innentasche und Aufhänger ein klein wenig ausgetobt.
Das macht mir beim An- und Ausziehen jedesmal gute Laune!
Viel gute Laune macht auch das Stöbern in den Kreationen der anderen Kreativen beim MeMadeMittwoch!




















































