Sonntag, 17. März 2019

Abrechnung und Neustart - Stoffdiät

Es ist soweit, die Stoffdiät von Frau Küstensocke geht in eine neue Runde!


Da ich den Abschlusspost 2018 geschwänzt habe (nähen oder bloggen, eins ging nur...) kommt hier mein Fazit des letzen Jahres.

Die für mich einschneidenste Erkenntnis hatte ich im Rahmen des November-Wetter-Sew-Along. Dort ging es bei einem Treffen um die Frage "Erst der Stoff oder erst der Schnitt?" Erst beim Schreiben des Posts ist mir klargeworden, was für mich funktioniert: einen Schnitt aussuchen, den ich nähen möchte und dafür gezielt Stoff kaufen. Das klappt.

Was ich aber seit vielen Jahren tue ist, Stoff zu kaufen, der mich anlacht und ihn in den Schrank zu legen. Um ihn dann immer mal wieder hervorzukramen und entweder festzustellen, dass er nicht reicht für das geplante Projekt  oder ob der vielen Möglichkeiten an akuter Entscheidungsschwäche zu scheitern und ihn wieder in den Schrank zurückzuräumen.

Eine späte, aber sehr hilfreiche Erkenntnis. Denn seit meinem Ausrutscher im Sommer habe ich praktisch keinen Stoff mehr gekauft ;-)

Also nur noch sehr projektbezogen mit direkt anschließender Verarbeitung:



Erstens: Dry Oilskin für den Dufflecoat der im Rahmen des November-Wetter-Sew-Along entstanden ist. Stoffdiätmäßig war der übrigens ein echter Reinfall, denn das Steppfutter und der Kapuzenplüsch kamen aus dem Schwarzbestand, so dass diese wundervolle Jacke mir letztlich ein Plus von 70 cm beschert hat...



Zweitens: Ein guter halber Meter Polsterstoff, aus dem ein Winterrock geworden ist, hier habe ich ihn vorgestellt.


Drittens: 40 cm Futterstoff für mein Weihnachtskleid.

Das wars! Sonst habe ich nichts gekauft. Jubel, Tusch, Fanfare!!

Und daraus ergibt sich fast zwangsläufig die Marschrichtung für 2019: Für konkrete Projekt kann ich Stoff kaufen. Aber nur, wenn ich das Kleidungsstück wirklich brauche. Aktuell geplant ist nur ein Parka aus Trench Dry Oilskin, den ich bei SewingbytheSea im April nähen möchte.

Ansonsten: nähen, nähen, nähen! Die Stoffe im Schrank sind alle schön, also nähe ich einfach ein Teil nach dem anderen und schaue mal, wie weit mich das bringt.


In nackten Zahlen heißt das von September bis Ende 2018

gekauft:    4,10 Meter
vernäht:  14,90 Meter
Minus     10,80 Meter

Insgesamt habe ich damit 2018 den Bestand um insgesamt 22,60 m auf  210,45 m reduziert. Das hört sich jetzt nicht so prima an, ich wollte mich eigentlich nicht die nächsten 7-8 Jahre mit Stoffabbau beschäftigen. Da ist eine andere Zahl schon besser: vernäht habe ich 45 m und da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.


Für einen wohlgeordneten Start in das neue Stoffdiät-Jahr habe ich meine Tabelle entrümpelt und nur noch Stoffe ab 0,5 m Länge erfasst. Dadurch starte ich jetzt mit einem Bestand von 198,70.

Genäht habe ich in den letzten Monaten zwei Hoodies, einen Rock, ein T-Shirt, ein Kleid plus Unterkleid. Außerdem konnte ein Polsterstoff endlich seiner Bestimmung zugeführt werden.

Nicht widerstehen konnte ich 1,5 m pinkem Jeans. Diese Farbe! Zwei Meter Flanell, die mir beim Hamburger Nähtreffen zuliefen (danke, Sarah!) habe ich meiner Tochter geschenkt.
Das macht für die ersten zwei Monate ein Minus von 9,35 m.

So darf es gerne weitergehen!

Hier könnt Ihr lesen, wer weiter dabei ist oder neu einsteigt.



Mittwoch, 6. Februar 2019

Der Winterrock - MMM #23

Ende letzten Jahres "musste" ich meine Tochter ins Stoffgeschäft begleiten, da sie noch einen Kombinationsstoff für ihr Weihnachtskleid suchte.

Tja. Stoffdiät und so, Ihr ahnt es schon...

Also habe ich auch Stoff gekauft. Zum Glück handelte es sich um einen Polsterstoff, der 1,80 m breit liegt, ich brauchte also nur 60 cm, das fällt in der Statistik nicht so unangenehm auf ;-)


Manchmal mal macht Unvernunft eben auch richtig viel Spaß. Also habe ich mich bei einem netten Nähtreffen gleich ans Werk gemacht und einen Winterrock genäht. Mit Schneemännern!


Der Schnitt ist (mal wieder) mein gut angepasster Rockschnitt nach Modell 121 aus Burda 02/2014 . Gefüttert habe ich den Rock mit weißem Futter aus dem Bestand.


Und da Schneemänner Schnee brauchen, habe ich mich mit dem Zierstich meiner Nähmaschine ausgetobt.


Das breite Satinband ist eine Spende, vielen Dank nochmal! Es verhindert, dass der Rock dort wo der Saum endet doch noch an der Strumpfhose hochkrabbelt.


Vielen Dank für die gemeinsame Foto-Session an Frau About-my-Button-Box!

Da der Rock mal wieder rot ist, finden sich viele Kombipartner dazu im Schrank und ich habe ihn schon sehr oft getragen. Nur das mit dem Schnee klappt hier im hohen Norden noch nicht so richtig. Vielleicht wenn ich den Rock weiter fleißig trage?

Und nächste Woche schreibe ich endlich mal mein Stoffdiät-Fazit für 2018 zusammen, versprochen! Denn 2019 geht es natürlich weiter - gern wieder mit der ein oder anderen Ausnahme ;-)

Vorher gehe ich allerdings ausgiebig beim MeMadeMittwoch stöbern, der wunderbaren Plattform für sich-selbst-Benähende!


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Mittwoch, 2. Januar 2019

Mein Liebling 2018 - MMM #22

Nach viel Hin- und Herüberlegen, präsentiere ich heute im Rahmen des MeMadeMittwoch meinen Liebling des vergangenen Jahres.

Dieses Kleid ist für mich aus vielen Gründen etwas ganz besonderes.



Da ist zum einen der Stoff. Eine karierte Seide in unglaublich leuchtenden Farben, die bestimmt schon seit 40 Jahren im Familienbesitz ist. Irgendwann ist sie von meiner Mutter zu mir gewandert und wurde seitdem immer mal wieder gestreichelt.


Dann ist da der Anlaß: meine Nichte hat geheiratet und wir sind zu ihrer Hochzeit bis in den Schwarzwald gefahren. Dort haben wir im Anschluß einen wunderbaren Urlaub mit der ganzen Familie verbracht - jetzt, wo die Kinder groß sind, etwas ganz besonderes.

Schnittmuster Etuikleid 05/2018 #114B - Techn. Zeichnung

Modell 114 aus Burda 05/2018

Dementsprechend habe ich mir sehr viel Mühe beim Nähen gegeben. Zum ersten Mal überhaupt habe ich ein Probemodell aus Nessel angefertigt. Bei einem Nähwochenende in Hamburg habe ich mit meiner Tochter solange abgesteckt und geändert bis es perfekt saß. Noch eine schöne Erinnerung!



Gefüttert ist das Kleid - bis auf die Ärmel mit einem grünen Futter, das wahrscheinlich schon genauso lange rumlag. Stoffdiät lässt grüssen ;-)


Damit ich mich gut bewegen kann, habe ich im Rockteil 4 Kellerfalten eingefügt. Ich weiß nicht wie lange ich getüftelt habe, bis das mit dem Muster passte. Lange auf jeden Fall...


Die Idee, die Seitenteile im schrägen Fadenlauf zuzuschneiden ist aus der Not geboren (ich hatte nur 2,5 m Stoff), gefällt mir aber sehr gut.


Hinten passen die Karos auch einigermaßen - aber ich muss mir wohl doch endlich mal ein Füßchen für nahtverdeckte Reißverschlüsse kaufen...



Den Gürtel habe ich aus den allerletzten Fitzelchen zusammengestückelt - fällt aber kaum auf.

Kalt war es beim Fotografieren!

Nach diesem Post bin ich maximal motiviert noch mehr schöne Kleider zu nähen. Beim MMM gibt es jede Menge Inspiration, da gehe ich morgen ganz in Ruhe gucken.



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Dienstag, 1. Januar 2019

Zwei Nach-Weihnachtskleider

Kurz vor Schluss möchte ich uns mit unseren Weihnachtskleidern auch noch beim Finale einreihen.

Die Zwischenstände musste ich auslassen - die freie Zeit brauchte ich zum Nähen. Daher hier ein kurzer Werdegang:


Ich habe mich an den erprobten Schnitt Burda 5/2018 Modell 114 gehalten. Das mittlere Vorderteil habe ich neu gezeichnet und den Ausschnitt des Lena-Hoschek-Kleides eingefügt - allerdings auf einer Höhe, die mir geeignet schien.



Auf allen Schnittteilen sind die wichtigsten Karo-Linien markiert, das Muster wollte ich im Oberteil schon gern passend haben.



Die Paspel in den französichen Nähten und am Ausschnitt habe ich ebenfalls übernommen. Der gepaspelte Knick im Ausschnitt ist auf einer Seite richtig schön geworden...



Den Tellerrock habe ich mit den Resten meiner Geometriekenntnisse selbst konstruiert und einfach direkt auf Futter- und Oberstoff gezeichnet.



Im Bestand fanden sich sogar noch farblich passende Knöpfe, die mich aber nur so mittel begeisterten.



Beim einem Ausflug zu K*rstadt hat das Tochterkind dann mit einem Griff die passenden Knöpfe aus dem Regal gezogen! Außerdem habe ich noch schwarzes Futter gekauft weil ich doch Sorge hatte, dass das Weiß rausblitzen könnte.



Nachdem das Oberteil fertig war, ließ sich alles gut nähen. Allein die Zeit....
Den 23.12. habe ich mit meiner Tochter sehr gemütlich im Nähkeller verbracht:
Ich habe vormittags - Geschenke genäht und dann noch am Kleid weitergewerkelt und sie hat - nicht an ihrem Weihnachtskleid genäht, sondern für den Allerliebsten genäht und gemalt.



Und so kam es, dass wir beide Heiligabend im letztjährigen Weihnachtskleid gefeiert haben.



Fertig geworden sind die Kleider nach den Feiertagen, so dass wir immerhin noch ein gemeinsames Tannenbaumfoto machen konnten.



Mein Patternhack hat hervorragend funktioniert, das Kleid sitzt und trägt sich wunderbar.



Wenn ich es auf dem Bügel hängen sehe, denke ich immer "Hui, ein Kleid für besondere Anlässe!" Habe ich es dann an, fühlt es sich sehr alltaugstauglich: genau richt warm, bequem und mit Taschen.



Die neue Strickjacke passt tatsächlich gut zum Kleid, so dass ich es auch zum Konzertbesuch tragen konnte, ohne auf dem Weg hin und zurück zu erfrieren.



Das Tochterkind hat sich ja wieder ein Kleid nach dem Buch "Kleider nähen " von Tanya Whealan genäht, diesmal mit Tellerrock, bogenförmigem Ausschnitt, Tülleinsatz und Schleifengürtel. Eingefasst hat sie Saum, Ärmel- und Ausschnittkanten mit Falzgummi. Bis sie das richtige Gefühl für den richtigen Zug am Gummi hatte brauchte es doch etwas Übung, so dass der Ausschnitt und die Armlöcher jetzt etwas tiefer als geplant sind - trennen geht bei schwarzem Faden auf schwarzem Gummi eher gar nicht, da ist Abschneiden doch die bessere Lösung.



Mit Overkneestrümpfen, Stiefeln und Jeansjacke sehr alltaugstauglich.




Die Tellerröcke machen richtig viel Spaß ;-)

Dem alten und neuen MMM-Team unseren herzlichen Dank für das Ausrichten dieses SewAlongs, es hat uns beiden ausreichend Termindruck Motivation und damit schöne neue Kleider beschert! Von der Länge der Das-will-ich-auch-unbedingt-Nähen-Liste mal ganz abgesehen.

Ich wünsche Euch allen ein erfolgreiches und glückliches Neues Jahr und werde morgen versuchen zu entscheiden welches mein Liebling 2018 ist. Danach gehe ich dann endlich in Ruhe in den Finalposts stöbern.


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Mittwoch, 5. Dezember 2018

Große Strickjackenliebe! - MMM #21


Quelle


Als ich irgendwo ein Vorschaubild von der Strickjacke Sode im aktuellen Laine Magazin sah, war es um mich geschehen: die wollte ich unbedingt stricken.

Quelle


Also habe ich bei einem Hamburgbesuch einen Abstecher zu mylys gemacht und dort das Magazin gekauft. Teuer ist es ja - aber egal. Und wunderschön gemacht ist es auch, das kann man ja auch mal honorieren. Wenn schon sooooo eine tolle Strickjacke drin ist!



Das Magazin ist auf englisch, die Anleitung dementsprechend auch. 5 DinA4 Seiten Text, dazu zwei Seiten, auf denen die üblichen Abkürzungen erklärt sind. Dazu zwei von diesen Blättern in DinA3 mit Charts. Schluck.

Aber mir macht so etwas ja Spaß. Also habe ich das Ganze auseinander klamüstert, die Zöpfe nach einem Tipp im Magazin farbig markiert und losgelegt.


Wolle hatte ich mir vom letzten Dänemark-Urlaub mitgebracht. Ein wunderschöner kleiner und vollgestopfter Wollladen in Ringköbing hatte diese Wolle vorrätig. Gesponnen in einem dänischen Familienbetrieb von dänischen Pelzschafen und Merinoschafen von den Falklandinseln.


Die Jacke wird von oben nach unten gestrickt mit einer "contiguous shoulder" (glaube ich, heißt das). Die vordere Blende und der Schalkragen werden zum Schluß angestrickt.

Die obere Passe habe ich dreimal gestrickt. Beim ersten Mal fand ich die Nadelstärke (trotz Maschenprobe) zu klein. Mit den ganzen Zöpfen hatte ich eher ein Brett. Also nochmal in Nadelstärke 6.

Ein Fehler ist natürlich auch drin - hmpf

Dann habe ich bis kurz vorm Armloch gestrickt und anprobiert. Vorn war die Jacke viieeel zu weit. Nach viel Grübeln und Rechnen bin ich zu dem Schluß gekommen, dass das vom Design her so soll - und mir überhaupt nicht gefällt. Die Vorderteile hätte ich mindestens 25 cm übereinanderziehen können!

Also habe ich die Vorderteile neu berechnet, alles aufgeribbelt und nochmal angefangen. Das sind dann die Momente, in denen ich mich dran erinnern muss, dass mir Stricken ja Spaß macht...

Zum Glück haben meine Berechnungen funktioniert und ich konnte voller Begeisterung weiterstricken.


Damit die Jacke Ihren Auftritt beim MeMadeMittwoch bekommt, habe ich sie am Wochenende fertig gestrickt, gewaschen und gespannt.



Gestern noch leicht feucht angezogen und den Sohn nach draußen zum Fotografieren gebeten.


Die Jacke ist ohne Verschluß gedacht. Ich finde ja, warme Jacken müssen auch zu schließen sein, also habe ich mir eine schöne Nadel gegönnt.




Auf dem Ärmel und an der Seitennaht läuft das gleiche Muster.


Sehr interessant ist auch die Taschenkonstruktion:













Die Taschen werden gleich mit angestrickt und nachher umgeschlagen und beide Unterkanten zusammen abgekettet.



Das Weihnachtskleid wird auf jeden Fall gut dazu passen ;-)


Und wo wir schonmal draußen waren, haben wir auch gleich noch ein bißchen Weihnachtsdekoration aufgehängt.



Insgesamt eine Jacke, die mir richtig gut gefällt. Die Wolle ist nach dem Waschen schön weich geworden und trägt sich sehr angenehm. Ich habe noch dünnere Wolle in der gleichen Farbe, vielleicht stricke ich noch ein passendes Tuch in pink / grau?

Mal schauen.

Jetzt aber erstmal auf zum MeMadeMittwoch, wo sich heute ein weiteres Teammitglied verabschiedet.

Euch allen ("Alten" wie Neuen) ganz herzlichen Dank, dass Ihr diese wunderbare Plattform am Leben haltet und uns so durch Inspiration en masse und den wertschätzenden Austausch noch mehr Freude am Nähen ermöglicht!


Montag, 3. Dezember 2018

WKSA - Die Entscheidung


Das Tochterkind hat ihr Kleid schon angefangen. Es wird wieder ein Modell aus dem Buch "Kleider Nähen" von Tanya Whelan.
 Stepper, weinrot Knit Optik

Der Stoff ist von Lillestoff, erstanden im letzten Jahr beim Lagerverkauf in Hannover per WhatsApp-Konferenz. Völlig ungläubig waren wir alle (Verkäuferin, Nähnerdettenbegleitung und ich), dass 1,70 m für ein Kleid mit halben Teller reichen sollte. Aber des Kindes Wille...

Und was soll ich sagen? Jetzt hat sie ein Kleid mit ganzem Teller zugeschnitten und immer noch einen Rest übrig. Erstaunlich. 

Wir haben noch gemeinsam schwarzen Tüll mit Tupfen dazu gekauft - etwas festlicher wird es wohl diesmal sein.

Ich habe erstmal eine Liste mit den Weihnachtsgeschenken, die ich noch nähen und stricken möchte gemacht und dann nicht mehr wirklich eine Wahl gehabt: es wird das am wenigsten aufwändige Projekt, der Patternhack.

Schnittmuster Etuikleid 05/2018 #114A - Techn. Zeichnung
Burda 5/2018 Modell 114

Das Oberteil von diesem Kleid. Die seitlichen Teile werde ich, wie beim letzten Kleid auch, im schrägen Fadenlauf zuschneiden. Das erspart eine Menge Karoanpassung und gibt noch eine kleine Beweglichkeitszugabe.

 
Schnittmuster Kleid 11/2016 #144 - Techn. Zeichnung
Burda 11/2016 Modell 144


Dazu den Rock von diesem Kleid - der einfach nur ein ganzer Teller ist.


Nach Sichtung der Vorräte habe ich entschieden, das Oberteil weiß zu füttern, der Rock bekommt ein lindgrünes Futter. Das liegt noch von meiner Mutter hier und muss mal weg - Stoffdiät und so.
Ein bisschen weihnachtlich ist grün schließlich auch.
Damit habe ich mir das Futter ausreichend schön geredet und werde unten noch einen Streifen in weiß oder schwarz ansetzen, damit bloß kein grün blitzt.

Ein Reißverschluss fehlt noch, schwarzes Satinschrägband für den Saum hätte ich gern und vielleicht eine schwarze Paspel für die Prinzessnaht?
Am allerliebsten würde ich dann noch einen separaten Unterrock nähen, der noch etwas bauscht und vielleicht ein klein bisschen schwarze Spitze raus gucken lässt.
Öhm, so viel zum Thema wenig zeitaufwändig. Ich fange erstmal mit zuschneiden an...

Hier könnt Ihr sehen, was die anderen entschieden haben - meine Wunschliste ist auf jeden Fall schon wieder länger geworden.

Und nach Weihnachten nähe ich auf jeden Fall das Kleid aus Streifenstoff - aber lieber ganz in Ruhe, ich glaube die Frage wie ich welche Streifen wohin nähe, wird mich einge Zeit kosten.

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