Freitag, 2. Februar 2024

Stricken im Januar

 Ein bisschen was ist fertig geworden im Januar.


Ein paar wunderschöne Socken aus handgefärbter Wolle von Färbebengel. Das Garn habe ich auf dem Weihnachtsmarkt gekauft, zu den 10 in 2024 zählt dieses Paar daher nicht.

 

Damit es voran geht, habe ich direkt das nächste Paar angeschlagen. Diesmal aus dem Bestand, Paar 1 von 10 ist also in Arbeit. Das Muster ist aus dem 52 Socks Buch von Laine.

Die aussortierte Sockenwolle habe ich mir direkt vorgenommen und einen Korb für unsere Wäscheklammern gehäkelt. 4 Fäden mit Stärke 5, das macht Spaß und geht flott von der Hand. Genutzt habe ich diese Anleitung.

3 Abende habe ich benötigt und 190 gr. Wolle verbraucht - 142,5 gr. davon Sockenwolle.

 

Außerdem habe ich an dem Strickmantel weitergestrickt.

 

Aus Verena Stricktrends 03 / 23

Diese Anleitung aus  hat mich sofort angelacht. Auch wenn meine Wolle viel ünner ist, gefällt mir das Gestrick bisher sehr gut.



Ein kleines Glücksschwein aus Restewolle für einen erkrankten Kollegen gab es auch noch, gehäkelt nach dieser Anleitung.

Und wie immer habe ich alle Anleitungen und Garne selbst gefunden und bezahlt.

Donnerstag, 18. Januar 2024

Wolldiät - auf ein neues

Inspiriert von Frau Sonnenburg nehme ich ihre Wolldiät zum Anlass einen neuen Versuch mit diesem Blog zu starten. 

Überblick über meine Wollvorräte? Habe ich eher nicht... 

Also werfe ich einen Blick zurück auf den letzten Versuch einer Wolldiät im Januar 2018 (!) 

Damals hatte ich Bestand für 20 Projekte gezählt. Davon sind inzwischen 5 Projekte realisiert. Wolle für 3 Projekte habe ich verschenkt, die Sockenwolle betrachte ich separat - bleiben also 9. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dazu zwei Winter-Ufos, die ich jetzt erstmal fertig stricken werde: eine Jacke, die ich schon im Februar letzten Jahres beenden wollte und ein Strickmantel aus wunderbarer dänischer Wolle. 

 

Ein Sommer-Ufo liegt auch noch rum, ein T-Shirt aus Cotton Wool Nr. 3 von Gepard Wolle. Da fehlt nur noch ein Ärmel - darum kümmere ich mich, wenn es wieder wärmer wird. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann habe ich noch ganz wunderbare Wolle von Hedgehog Fibres für diese Jacke gekauft. Das Modell ist aus diesem Buch - einfach wunderschön!

 

Außerdem liegt hier noch Garn von Paulas Wolle, das zu einer Jacke für meinen Mann werden möchte.

 

 

Cotton Wool für den Sweater Luca liegt ebenfalls noch. 

Macht 12 Projekte und 3 Ufos. Stricke ich einfach jeden Monat ein Teil, dann bin ich Ende des Jahres fast fertig. Hahaha ;-)

Erstmal die Winter-Ufos beenden, und dann gucke ich, was ich als nächstes anfange. Wolle kaufen sollte ich dieses Jahr jedenfalls nicht mehr. 

Die Sockenwolle wohnt jetzt in einem eigenen Schränkchen und hat sich weiter vermehrt... Alles zusammen bringt 1.786 Gramm auf die Waage. 

Hier habe ich erstmal ca. 400 Gramm aussortiert, die ich nicht wirklich leiden mag. Daraus werde ich ein Körbchen für meine Wäscheklammern häkeln. Dann versuch ich, dieses Jahr 10 Paar Socken zu stricken. Toi toi toi. 

Die Restekiste ist inzwischen voll, dafür muss ich mir auch mal was überlegen - genauso wie für die Uralt-Bestände, die ich in den letzten 5 Jahren nicht angefasst habe. Aber erstmal: STRICKEN! 
Und: dieses Jahr wird wirklich keine Wolle mehr gekauft!
 
 
 
Wie immer gilt: Alle Wolle und Anleitungen sind selbst gekauft.

Dienstag, 21. März 2023

Stricken im März

 Zu erst einmal möchte ich zurückblicken: Das hatte ich für den Februar geplant.



Das Slipstravaganza-Tuch ist fertig - und wundervoll! Es lässt sich als Poncho-Ersatz tragen oder, an ganz kalten Tagen, auch einfach am Hals.

Die Mütze für die Tochter ist fertig und gefällt - jetzt hätte sie aber gern einen Windschutz eingenäht damit es nicht an den Ohren zieht... Mal gucken, das wird wohl diesen Winter nichts mehr. 


Weil von der schönen Wolle immer noch genug übrig war, habe ich mir auch noch eine Mütze gestrickt, der Skogur von Jennifer Shields. Eine schöne Anleitung, der sich gut folgen ließ. Die Wolle ist jetzt fast verbraucht und ich bin für den nächsten Winter gut gerüstet.

Denn auch die "Weihnachtswolle" vom Texel-Schaf ist verstrickt. Die Zopfmuster habe ich mir aus meinen diversen Muster-Heften zusammengesucht. 

Das Bündchen musste ich zweimal stricken, weil die Maschenzahl nicht passte. Für den Bommel habe ich noch Reste vom hellen Alpaka-Garn des Slipstravaganza dazu genommen, das Texel-Schaf ist komplett verbraucht.

Mit der weinroten Jacke habe ich mich inzwischen auch beschäftigt. Dort fehlt noch ein kleines Stück am zweiten Ärmel, dann kann ich das untere Teil anschlagen.

Und damit gehts zur Planung: Was schlage ich als nächstes an??

Folgende Möglichkeiten habe ich:

Für den Sweater Luca habe ich in Dänemark mal die wunderbare Cotton Wool Nr. 3 von Gepard gekauft.

Und weil die Wolle so schön ist, gleich nochmal für einen Streifen-Pullover, inspiriert von dem Festival Sweater von Petite Knit.

Quelle: The Knitter 62/2023

Diese Jacke habe ich in der The Knitter entdeckt, die möchte ich unbedingt stricken. 

 

  

Vielleicht aus dieser Wolle (auch aus Dänemark). Dagegen spricht eigentlich nur, dass ich schon 3 pinke Strickjacken habe...

Also vielleicht in blau?

 

 

Oder  lachsfarben?

Quelle: The Knitter 62/2023

 Oder diese Jacke (aus der gleichen Zeitschrift) in braun?


Eins ist sicher: Wolle kaufen muss ich so bald nicht...

Disclaimer: Alle Wolle, Anleitungen und was sonst so verwendet wurde, habe ich selbst gekauft und bezahlt.

Mittwoch, 1. März 2023

Hoodiekleid - MMM #31

Nachdem das gerade geschnittene Kleid aus dem "Steppdecken-Stoff" von Albstoffe sich so gut trägt, bin ich direkt nochmal zum Lagerverkauf nach Hamburg gefahren. Dort habe ich dann ein Pullover-Komplettpaket mitgenommen (unter anderem...), das mich schon beim letzten Mal angelacht hatte.

Damit wollte ich gern eine Idee umsetzen, die mir auch schon ewig im Kopf rumspukt: ein zum Kleid verlängerter Hoodie. In dem Paket sind neben 50 cm Jersey, einer breiten Kordel und 1,40 m Bündchen auch 2 m von dem bunten Hauptstoff. 

Was ich nicht wusste: Der Stoff hat auch noch eine Bordüre, die der Länge nach läuft, die eigentlich nutzbare Stoffbreite war also deutlich weniger als 1,40 m.



Als Basis habe ich einen Sweatshirt-Schnitt aus dem Buch "Klimpergroß - Nähen mit Jersey" gewählt und daran Halsauschnitt und Kapuze vom Kapuzenpulli Lynn von Pattydoo gebastelt. Trotz Bordüre und wirklich riesiger Kapuze passte alles auf den Stoff. Für Ärmelbündchen hat es nicht mehr gereicht, dafür gab es dann noch genug Rest von dem Jersey.

Den Schnitt habe ich unterhalb der Taille ausgestellt und dann gerade nach unten laufen lassen. Bei der ersten Anprobe habe ich die Hüftkurve noch flacher gemacht, dann passte alles.

Und ich hätte nie gedacht, dass dieser ja doch sehr auffällige Stoff als Kleid soooo gut funkioniert. Ich bin jedenfalls total begeistert - und muss wohl nochmal zum Outlet, vielleicht finde ich noch so ein schönes Hoodie-Set.

 

Bunte Turnschuhe wären noch schön dazu - mal gucken ;-)

Und damit husche ich noch schnell zum MeMadeMittwoch, wo sich sicher wieder viele gut gekleidete Damen einfinden werden - morgen habe ich auch Zeit, mir alles genauer anzuschauen.



Disclaimer: Alle Stoffe, Schnitte und was sonst so verwendet wurde, habe ich selbst gekauft und bezahlt.

Donnerstag, 9. Februar 2023

Stricken im Februar

Eigentlich - also so ganz eigentlich - war die Idee dieses Blogs ja auch, für mich einen Überblick zu haben. Was habe ich wann, wie und woraus genäht oder gestrickt. Vielleicht klappt das ja dieses Jahr 😎

Heute also Gestricktes.

Irgendwann in den letzten 2 bis 3 Jahren (Überblick und so, ne) war ich in Hamburg bei Mylys, um Wolle für das Slipstravaganza Tuch von Stephen West zu kaufen.

 Ich wollte mal ein Tuch stricken - und haben! - das immer geht und zu allem passt. Dementsprechend habe ich dort, für mich ganz untypisch, Wolle in Schwarz, Dunkelgrau und Hell-Creme gekauft. Hellgraue Reste in ausreichender Menge hatte ich noch zuhause.

Und jetzt ist das Tuch fertig, Tadaa!! Ich finde es für die gewählten Farben erstaunlich "bunt" und es gefällt mir ausgesprochen gut. An die Anleitung habe ich mich brav gehalten, nur die Farben habe ich ein wenig umher getauscht, das gefiel mir so besser. Und wie immer bei Steven West-Tüchern: spannend zu stricken, mir macht das Spaß. Selbst die lange I-Cord-Kante am Ende war erstaunlich schnell fertig. Jetzt muss das gute Stück noch baden, gespannt werden und die Fäden vernäht bekommen: das sollte ich doch schaffen bevor es wieder zu warm für Wolltücher wird!

 

Zu Weihnachten hatte ich für die große Tochter eine Mütze aus Resten eines für sie gestrickten Pullovers geplant. Zum Glück habe ich ihr die (fast fertige) Mütze gezeigt, bevor ich alles zusammengenäht und eine Bommel dran gebastelt habe: sie gefiel ihr nämlich nicht...

Aber die Wolle, die mochte sie leiden ;-) Also haben wir zusammen eine Anleitung ausgesucht: Der Lilleline Hat von Raina K. ist es geworden. Dadurch, dass die Maschen gerade eben so auf eine kurze Rundstricknadel passen, ist sie etwas mühsam zu stricken - sollte aber trotzdem bald fertig sein (bevor es zu warm wird, siehe oben).

 

Unbedingt fertig machen sollte ich diese Jacke. Vor drei Jahren habe ich die Wolle in Dänemark gekauft und das gute Stück Ende des letzten Winters beiseite gelegt. 


Inspiriert ist die Jacke von diesem Modell aus der FAM Nr. 200 von Lang Yarns. Da meine Wolle sehr viel dünner ist, habe ich selbst gerechnet.

Es gibt sogar Notizen - aber ob ich da noch durchsteige? Mal sehen. Der obere Teil ist jedenfalls fertig. 

 

Und dann liegt noch dieses wundervolle Weihnachtsgeschenk hier, das zu einer Mütze für mich werden soll. So eine klassische mit Zöpfen, Rippbündchen zum Umschlagen und Bommel. Für eine Anleitung habe ich mich noch nicht entschieden, vielleicht stricke ich auch frei Schnauze, mal gucken.

Also ran an die Nadeln 😄


Mittwoch, 1. Februar 2023

Steppdecke to go - MMM #30

Ach Du je! Dass ich lange nicht gebloggt habe, war mir klar, aber dass meine letzte Teilnahme beim MeMadeMittwoch fast 2,5 Jahre zurückliegt, hat mich doch entsetzt.

Ändern kann ich das nicht mehr - aber besser machen! An dieser Stelle mein Dank an Frau Sonnenburg für stetiges "Anschubsen".

Beim letzten Nähtreffen mit Sandra ist das Winterkleid schlechthin entstanden: Die Steppdecke to go.


Zur Entstehung dieses Kleids muss ich kurz ausholen zur Nähwoche in Dänemark vor einem Jahr (auch schon wieder so lange her, hach). Schon lange hatte ich den Vorsatz, mir ein "Sackkleid" zu nähen. Da ich aber sehr unsicher war, ob ich sowas überhaupt tragen würde, blieb es beim Vorsatz.

 

In Dänemark kam dann alles zusammen: Auf dem Tauschtisch fand sich ein Stoff, der mir gut gefiel und die Fashion Style 02/2019 mit einem Sackkleid-Schnitt (Nr. 15). Dazu jemand mit einer ausreichenden Menge Kopierpapier und am Ende auch noch etwas Kontraststoff, weil die Menge nicht reichte. Ein großes Dankeschön nochmal an alle Spenderinnen! 

 

 

Und so nähte ich mir einen Sack. 

 


Von der Optik war (und bin) ich so mäßig begeistert. Aber: ich liebe es, dieses Teil zu tragen!  Und muss dabei immer wieder an Mechthild / Mema denken, die mich beim Bloggertreffen in Hamburg mit dem Satz "Kleidung muss sich von innen gut anfühlen" nachhaltig beeindruckt hat.

Der original "Sack" ist aus glattem Sweat genäht und damit nicht wirklich warm. Aktuell gibt es in Hamburg einen Albstoffe Popup-Lagerverkauf und dort fand sich - die Steppdecke togo.


Zwei Schichten Jersey mit Baumwoll(?)fäden dazwischen. Bei der ersten Wäsche ist das Ganze noch ein bisschen zusammen gekrabbelt, so dass es jetzt richtig kuschelig ist.


Da mir der Kontraststoff beim ersten Kleid so gut gefiel, habe ich auch hier dazu gegriffen. Mit Glitzer!

  

Wenn der Kragen erstmal fertig ist, näht sich das Kleid ohne großen Aufwand, so dass ich noch eine Sackversion für den Sommer geplant habe ;-)

Jetzt kuschele ich mich in der "Steppdecke" aufs Sofa und gucke mal, was die anderen Damen so gezaubert haben.

Schön, wieder dabei zu sein!