Lange wußte ich nicht so richtig, wie es für mich mit der Stoffdiät weiter gehen soll. Klar war nur, dass es weiter gehen muss.
Meine Bilanz bis jetzt ist sehr positiv: Vernäht habe ich seit dem letzten Treffen 11,55 m. Dazugekommen sind nur 1,30 m Jersey, die ich gegen 1m aus meinem Bestand getauscht und auch sofort zu einem T-Shirt verarbeitet habe. Macht insgesamt ein Minus von 11,25m.
Genäht habe ich zwei T-Shirts nach meinem Grundschnitt (eins aus Tauschstoff), ein Kleid aus im Januar gekauften Lillestoff-Jersey, ein Burda-Kleid für die Konfirmation, die hier im Mai ansteht und eine Plüschjacke Amber aus der LMV.
Die letzten beiden Teile sind beim sososo wunderbaren Sewing-by-the-Sea-Wochenende in Scharbeutz entstanden.
Ansonsten habe ich alle meine Gruselstoffe getauscht, verkauft oder gespendet. Das heißt allerdings auch, dass ich die mehr als 200 m in meinem Bestand alle gern verähen würde. Damit das gelingt, habe ich jetzt folgenden Plan:


Ich sammle alle Näh-Pläne auf einer Pinnwand.
Gleichzeitig verwalte ich diese Pläne in einer Excel-Tabelle - die ist aber noch nicht ganz fertig.
Dadurch erhoffe ich mir einerseits mehr Überblick und andererseits mehr Motivation, Bestandsstoff zu vernähen. Ich suche mir einfach immer etwas von der Pinnwand aus.
Was in Arbeit ist, hängt in der Mitte, fertige Projekte wandern nach links.
Und damit ist der Vorsatz für den Rest des Jahres auch klar: Es wird aus dem Bestand genäht!
Ausnahmen gibt es nur für Urlaubsmitbringsel. Tauschtischstoffe (hach, was waren da für tolle Stoffe in Scharbeutz zu ertauschen...) gibt es nur, wenn mindestens in gleicher Menge aussortiert wird.
Vielen Dank nochmal an Antje, die mich mit dieser Aktion "zwingt", mich weiter mit dem Thema auseinanderzusetzen!
Hier könnt Ihr lesen, wie erfolgreich die anderen sind und welche Gruselstoffe dort noch schlummern.